#40 - Amani Abuzahra

Shownotes

Amani Abuzahra zu Gast in "die Machtzentrale"

In dieser Episode begrüßen wir die Autorin und Wissenschaftlerin Amani Abuzahra, die sich in ihrem Buch intensiv mit dem Gefühl Wut auseinandersetzt – und mit der Frage, wem dieses Gefühl in unserer Gesellschaft eigentlich zugestanden wird. Im Gespräch mit Vera Steinhäuser erklärt Amani ihr Bild der "Mikroaggressionen als Mückenstiche": einzelne Sticheleien, die für sich genommen klein wirken, in ihrer Wiederholung aber krank machen können.

Besonders eindrücklich ist ihr Blick auf Self-Silencing – das Zurücknehmen der eigenen Wut aus Angst vor negativen Konsequenzen – und die damit verbundenen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen. Amani zeigt auf, warum Wut bei Männern oft als Stärke gelesen wird, bei Frauen hingegen als "hysterisch" abgetan wird, und wie tief dieses Muster historisch verwurzelt ist.

Im Gespräch teilt sie außerdem ihren Ansatz aus der Workshop-Praxis: eine "Kultur der Stille", um die eigene innere Stimme wiederzufinden, sowie die Erkenntnis, dass Wut – konstruktiv genutzt – enorme Energie für Veränderung freisetzen kann. Zum Abschluss spricht Amani über die Kraft von Frauen-Solidarität und darüber, warum für sie mehr Bildung der wichtigste Hebel für gesellschaftlichen Wandel wäre. Viel Spaß beim Hören!

Transkript anzeigen

00:00:03: Wenn auch du Lust auf mehr Macht als Liederin hast, dann schau vorbei bei der Leaders Academy.

00:00:09: Mehr Infos dazu findest

00:00:11: du in den Shownotes.

00:00:15: Hallo und herzlich willkommen in der Machtzentrale!

00:00:18: Hallo lieber Manny.

00:00:20: Ja hallo

00:00:21: Ich freue mich sehr dass Du heute bei uns bist und die machtzentrale besuchst.

00:00:27: Wir beide haben ja lustigerweise zu sehr gleicher zeit sogar beim gleichen Verlag ein Buch rausgebracht Und über dieses werden wir auf jeden Fall heute auch näher sprechen.

00:00:37: tatsächlich einen sehr spannenden Konnex auch zum Thema Macht gibt, also kurz mal vor dem Ecke gegriffen.

00:00:44: Du schreibst ja eben auch über den Zusammenhang von der Möglichkeit Gefühle zu haben und auszudrücken und einem Machtgefälle in der Gesellschaft – da werden wir auf jeden Fall noch näher drauf eingehen!

00:00:55: Aber first of all wie alle unsere Gästenin würde ich dich mal bitten dass du so in einem kurzen Wrap-up erzählst wer du bist und die wichtigsten Stationen bis zum heutigen Tag.

00:01:06: Ja gerne, vielen Dank mal für die Einladung.

00:01:08: Ich freue mich sehr dabei zu sein.

00:01:11: Wer bin ich?

00:01:11: Was mache ich?

00:01:13: Ich bin Autorin und habe mehrere Bücher geschrieben.

00:01:16: Eines der Letzten ist zum Thema muslimische Zukunft im Transkriptverlag.

00:01:21: Ich mach sehr viele Workshops.

00:01:23: Bin richtig viel in der wachsenden Bildung unterwegs aber auch für Jugendliche an Schulen.

00:01:28: Mach Workshobs zum Thema Gefühle von Wut zur Mut.

00:01:33: Und ein weiterer Punkt ist einfach auch, ja in der Wissenschaft mit einem Fuß und ich sage immer so schön in der Praxis mit dem anderen.

00:01:41: Das was wir in der Theorie arbeiten auch quasi zu übersetzen sodass man tatsächlich auch an mehr Wert den Wissen hat.

00:01:50: Ja

00:01:50: sehr schön, sehr schön!

00:01:52: Lass uns gleich einsteigen in das Thema Wood weil es ist auch das Buch auf das ich jetzt gerade angespielt habe, weil so wie ich's verstehe hast du danach schon wieder ins rausgebracht Bin ja eines im Vergleich zu mir.

00:02:05: Zwei, okay alles klar!

00:02:07: Es ist wesentlich schneller unterwegs als ich.

00:02:13: Das, worauf ich jetzt anspiele, ist eben ein Ort namens Wut das mich sehr beeindruckt hat und über dass ich gerne mit dir auch gerne mehr sprechen will.

00:02:22: und natürlich können wir auch über die anderen Bücher sprechen.

00:02:24: aber zuerst einmal lassen uns mit ihr mal starten damit wir viel leicht hier auch einen gemeinsamen Basis wert haben um über das alles zu sprechen.

00:02:34: du sprichst ja hier eben auch über Mikroakvision die in der Gesellschaft durchaus eine Rolle spielen und uns auch beeinflussen.

00:02:43: Bitte erklär uns mal, was genau darunter zu verstehen ist bzw.

00:02:46: auch wie du dich damit beschäftigst?

00:02:50: Ja voll wichtig weil für mich ist Wutma ganz generell wenn wir darüber sprechen ein Gefühl das aufzeigt da passt etwas nicht als was nicht den Ordnung der wurde eine Grenze überschritten Und Mikroagressionen in dem Zusammenhang sind genau solche Mückenstiche quasi, die immer wieder gesetzt werden.

00:03:09: Das können Beschimpfungen sein das können ja so Diskriminierungs Ausgrenzungsformen sein zum einen auf struktureller Ebene aber Mikroaggression geht es tatsächlich um dieses alltägliche.

00:03:21: Man ist am Weg in die Arbeit und wird blöd angredet.

00:03:25: Es kann aber teilweise sogar im Gewalt übergehen.

00:03:29: körperliche Gewalt zeigen aber auch auf, dass das quasi immer wieder kommt.

00:03:36: Immer wieder so kleine Stiche allein und deswegen auch das Thema Mückenstiche.

00:03:41: weil eine Mücke alleine sagt man ja mein Gott!

00:03:43: Aber wenn die Mücke immer wieder zu sticht oder kriegst dann ist es mehr als lästig.

00:03:49: Dann kann man zum Beispiel auch gar nicht gut oder ruhig in der Nacht schlafen und man beginnt wie bitte?

00:03:55: Das stimmt total ich hatte Das macht einen ganz schön wahnsinnig.

00:04:00: Voll, voll!

00:04:02: Man beginnt dann zu kratzen und denkt sich... Und es beginnt zu bluten oder im schlimmsten Fall sogar gar nicht gut abzuhallen.

00:04:09: So ähnlich bezeichne ich das auch, dass dann so quasi wie eine Bruchstelle entsteht wo man seinen Leben halt nicht so locker-flocker dahin leben kann sondern der Arbeitsweg lästig unterbrochen wird.

00:04:21: Ja, sehr spannend.

00:04:22: Ich fand dieses Bild oder diese Metapher mit den Mückenstichen eben auch sehr eindrucksvoll in deinem Buch weil es so gut verbildlicht, auch wenn du das jetzt gerade erklärt hast, weil's ja tatsächlich so ist dass manche Menschen in der Gesellschaft – jetzt sind wir beide eben in Österreich lebend – das gar nicht sich vorstellen können.

00:04:42: Ehe auch über die Mücken stichen.

00:04:43: also ich bin zum Beispiel der Lucky One in unserer Familie.

00:04:48: Wenn ich mit meiner Familie unterwegs bin, bin ich die allerletzte, die gestochen wird.

00:04:54: Aber ich bin ja nicht immer mit ihnen unterwegs.

00:04:56: Manchmal wäre ich auch gestocht und das heißt, ich kann es mir schon vorstellen wie nervig das wird.

00:05:00: eben meinem Partner und auch meinen Sohn ist, wenn die viel gestocht werden.

00:05:03: Aber worauf ich eigentlich hinaus will?

00:05:06: Jetzt ist es sicherlich nicht so dass wir alle in unserer österreichischen Gesellschaft oder nehmen den deutschen Sprachraum her weil wir ja doch bei der Machtzentrale auch höhererinnen aus Deutschland und der Schweiz haben.

00:05:16: Wir werden nicht alle gleichermaßen gestochen.

00:05:20: kennst du in unserer Gesellschaft tatsächlich die Personen, die eben häufiger gestochen werden?

00:05:26: Und dann seht ihr uns auch was das deine Erfahrung nach, weil da bist du ja sehr tief im Thema drin.

00:05:31: Tatsächlich alles auslöst!

00:05:34: Ja ich meine man könnte jetzt sagen hey wir sind ja alle so verschieden voneinander.

00:05:39: unterschiede ist etwas menschliches.

00:05:41: aber die mehr gestocht werden sind genau jene wo diese Unterschiede als negativ markiert werden zum Beispiel Muslimin sein.

00:05:50: Also ich sage jetzt mal ganz generell Religion, Islam gibt es sehr viele Vorurteile, sehr viele Klischees und wenn man als Muslimin gelesen wird dann kriegt man viel Rassismus ab genauso aber auch schwarzer Menschen.

00:06:06: Menschen die eine andere Sprache sprechen.

00:06:08: also da muss man noch gar nicht eine andere Hautfarbe haben oder eine andere Religion.

00:06:13: Es kann durchaus sein dass die Sprache nicht genehm ist Also jetzt abseits von Französisch und Italienisch und Englisch, also das ist halt dann eher positiv bewertet.

00:06:24: Aber es hat vor allem mit Markierungen zu tun die politisch auch aufgeladen sind wo man dann sagt ja das sind die anderen und dementsprechend werden und wird man noch anders behandelt aber im negativen Sinne Und was das dann auch macht.

00:06:40: zum zweiten Teil einer Frage Was das bedeutet ist Ausgrenzung.

00:06:45: Man wird aber auch belästigt belächelt, klein gemacht.

00:06:51: Aber auch wenn wir jetzt beim Thema Macht sind so die Handlungsmacht wieder ein Stück weit entzogen.

00:06:55: So dass man gar nicht sagt hey ich bin da!

00:06:57: Ich würde gern mitmachen, mitarbeiten und mitwirken sondern darfst du überhaupt sprechen?

00:07:03: Wie ist das in deiner Religion?

00:07:05: oder bist Du überhaupt gebildet?

00:07:06: Kannst Du überhaupt Deutsch?

00:07:08: Also ich möchte jetzt nicht mehr was reproduzieren die verschiedenen Bauerteile aber dann kommt dann wirklich zusammen und das löst Wut aus Und man sich denkt, jetzt ist er sehr lobbesagt.

00:07:19: Geht es noch?

00:07:20: Das ist nicht in Ordnung!

00:07:21: Dass man dann eine Schublade gesteckt wird.

00:07:25: Genau und auf den Aspekt wollte ich gleich als Nächstes eingehen.

00:07:28: also wenn das eben der Fall ist dass gewisse Personen gut mit unserer Gesellschaft immer wiederkehrend diesen Mikroaggressionen ausgesetzt sind du sagst dann löst das Wut aus.

00:07:40: wahrscheinlich ist das auch die alle Prominenteste Empfindung und das allerprominentste Gefühl nehme ich an, oder?

00:07:46: Weil du ja auch genau zu dem Thema geschrieben hast.

00:07:50: Und dann geht ja dieser – nennen wir es mal Teufelskreis oder ich weiß nicht ob du ein eigenes Wording für diese Dynamik hast….

00:07:56: Dann geht das eben weiter weil genau diese Gefühle da mir den Personen gar nicht erlaubt werden bzw.

00:08:06: da ja tatsächlich eine weitere Markierung und Abwertung Bezüglich dieser Gefühle stattfindet, vielleicht mal kurz darauf eingehen.

00:08:14: Ja das ist ein sehr wichtiger Spektien so da erwähnst weil man erfährt eine Ungerechtigkeit oder Grenzen werden überschritten und man ist wütend.

00:08:23: Man reagiert wütent.

00:08:25: auf der anderen Seite wird aber diese Wut nicht dementsprechend zugestammten.

00:08:30: Weil in dieser wiederes Klischeejahr der Wütende Araba die oder bei denen in der Religion, in der Kultur ist es so Die sind halt von Haus aus wütender was aber nicht stimmt.

00:08:40: Und es wird einem da erschwert, so verschiedene Gefühle zum Ausdruck zu bringen und man beginnt dann als betroffene Person sich zurückzunehmen.

00:08:49: Sich selbst irgendwie so klein zu machen oder nicht alle Aspekte, alle versettende Gefühler einfach auch zu zeigen weil man weiß das hat dann wieder Konsequenzen und dementsprechend bezeichne ich eigentlich Emotionen.

00:09:03: auch ist ein Privileg Weil es nicht allen gleichermaßen zugestanden wird die Gefühle auszuleben, zum Ausdruck zu bringen und wieder andere können das aber schon.

00:09:15: Die sind dann in dieser Machtposition und da ist es kein Problem wenn man dementsprechend wütend ist.

00:09:20: zb Männern.

00:09:21: Wenn Männer an den Tisch schauen, der weiß was er will, der hat Führungskollege.

00:09:26: Okay Persönlichkeit!

00:09:27: Genau.

00:09:29: Wenn er bei einer Frau das macht wird das sehr... schnell abgetan als hysterisch unter Anführungszeichen so ja emotional und eben nicht als etwas gesehen, wo man sagt okay gut die weiß was sie will.

00:09:43: Ganz andere Deutung.

00:09:45: Ja so oft.

00:09:46: Jetzt gehen wir sicher auch noch näher ein auf den Chamber Aspekt.

00:09:49: ich wollte jetzt aber noch was da rauskitzeln weil das stammt jetzt bei dir ein bisschen zwischen den Zeilen.

00:09:54: Ich habe es in der letzten Zeit mich mit dem Aspekt Self-Silencing beschäftigt dass sich ein Begriff ist, weil das steckt halt auch ein bisschen drinnen.

00:10:05: Man fängt dann an als betroffene Person sich auch selbst ein bisschen zurückzunehmen.

00:10:12: welche Konsequenzen hatten das?

00:10:13: Weil zum Beispiel zum Selbst-Silencing.

00:10:16: die recht frischen Erkenntnisse da, die da auch aus der Wissenschaft kommen sind in unfassbar alarmierend mit deutlich messbaren gesundheitlichen Nachteilen in diese Vermeidungshaltung oder

00:10:30: Zuhause

00:10:31: gehen.

00:10:32: Selbst Salin, Silent-Sync führt zu... Also es macht krank auf Dauer weil man nicht kritisieren kann oder sich nicht erlaubt zu kritisiert.

00:10:43: was kränkt macht krunk.

00:10:46: und das bedeutet auch diese Kränkung die man erlebt hat dass nicht zur Sprache zu bringen das Sicker der dann ein Stück wird ein.

00:10:53: Und das ist auch das Interessante bei der Wut.

00:10:55: Die Wut stellt unglaublich viel Energie zur Verfügung, um es anders zu machen, um sozusagen das passt nicht.

00:11:02: Lass es uns anders angehen!

00:11:04: Wir müssen hier irgendwie nach anderen Lösungen und nach anderen Wegen suchen.

00:11:08: Wenn das aber nicht ernst genommen wird oder wenn man sich selbst zurücknimmt, dass dich selbst quasi mit dem Ton so runter fährt und sagt na das kann ich jetzt nicht sagen weil dann habe ich negative Konsequenzen.

00:11:19: Dann kommt nur noch in einen Zustand wo man weniger Energie zur verfügung hat Und es kommen andere Emotionen, vor allem die Scham.

00:11:27: Man beginnt sich dann irgendwie auch zu schämen, vielleicht passt bei mir was nicht.

00:11:31: Also weniger der Blick nach außen und die Energie nach Außen und gehen wir's an mehr dieses Nach-Innen gerichtet und teilweise leider selbst destruktiv.

00:11:41: Und insofern so das was kränkt macht krank, bringt das gut auf den Punkt weil dann auch so psychische Herausforderungen dazukommen Ein Stück wird auch in seinem Selbstwert schrumpft.

00:11:54: Also man beginnt dann noch tatsächlich den Handlungsrahmen, mehr und mehr sich selbst einzustrenken leider.

00:12:01: Ja es hat der ungesunde Dynamik die dann losgedreht.

00:12:05: Und das sind wir natürlich dann auch automatisch bei der Frage weil du ja auch den Zusammenhang von Privileg, Gefühle und Emotionen zu haben und auszuleben sprichst oder schreibst im Buch und dem Thema Macht.

00:12:22: Ich denke mal, da gibt es deutliche Hinweise dass das ja durchaus erwünscht ist was du alle beschrieben hast nicht von den betroffenen Personen sondern von denen die eben so etwas auch losgedreht haben irgendwann weil dann müssen wir wahrscheinlich auch recht weit in die Historie zurückblicken.

00:12:39: Weil tatsächlich leben wir heute in einer Gesellschaft die geprägt ist wie du vorhin gesagt hast von Vorteilen einen weißen Ziegenbad schon haben, also ewig schon quasi belastend in unseren Systemen wirken.

00:12:54: Was ist da deine Interpretation?

00:12:56: Inwieweit hat das eben auch mit der Macht zu tun?

00:13:00: Ich meine es gibt Studien die belegen dass Rassismus und Diskriminierung vor allem in deutschsprachigen Ländern sehr hoch ist.

00:13:08: Die europäische Grundrechteagentur hat aktuelle Zahlen vorgelegt aus Österreich an erster Stelle in den EU-Staaten Deutschland weiter.

00:13:18: Es ist tatsächlich so, dass das historisch weit zurückgeht und man aber diese Historie negativ bedient.

00:13:24: Also, dass es instrumentalisiert wird und verschiedene politische Parteien sich quasi ganz bewusst diese Klischees bedienen und spalten in... Das sind die anderen?

00:13:37: Das sind wir!

00:13:38: Und tatsächlich auch einen Spalt oder ein Keil in die Gesellschaft treiben, der aber auch wirkt weil ein kollektives Gedächtnis da ist wo verschiedene Vorurteile schon verankert sind, auf die man sich beziehen kann.

00:13:53: Und das ist an dem entsprechend auch ein Machtspiel.

00:13:55: Also dass Menschen ausgegrenzt werden zum einen aber Menschen in einer Gesellschaft, wo es ja um das Zusammenleben geht.

00:14:03: Wo es darum geht wie wollen wir zusammen leben?

00:14:06: Statt dass man an den Fragen arbeitet wie was für eine Sprache braucht und wie können wir aufeinander zugehen, dass man da die Machtposition ausnutzt und Menschen eigentlich aufeinanderhetzt.

00:14:17: Also das ist tatsächlich sehr, sehr alarmierend ja auf einer sprachlichen Ebene, auf einer gesetzlichen Ebne und es wirkt dann bis in die kleinsten verschiedenen zwischenmenschlichen Bereiche hinein.

00:14:31: Das heißt du meinst dass das tatsächlich auch wenn man sich jetzt heutige politische Bewegungen ansieht eben dann tatsächlich leider auf einen näherhaften Boden fällt?

00:14:43: der historisch weit zurückliegt und einen langen

00:14:48: Wirkungsgrad

00:14:49: schon hat oder eine Wirkunggeschichte hat, verstehe.

00:14:53: Das glaube ich

00:14:53: nicht, dass das Österreich tatsächlich in der Hit-Berade anführt also in einer negativen Hit-Barade.

00:14:58: natürlich spannend.

00:15:02: Entschuldige du wolltest noch sagen...

00:15:03: Ich wollte nur sagen es ist vor allem dann, das greift so auf fluchtbaren Boden wenn Menschen sehr verunsichert sind, wenn viele Ängste da sind und wir sind ja in ökonomisch sehr unsichereren Zeiten.

00:15:15: Also es wird nicht so, dass man sagt ja wir sind von Haus aus rassistischer.

00:15:21: Sind mir nicht per se.

00:15:22: aber wenn wir jetzt global schauen auch Richtung USA und Trump und ich möchte das nicht soweit abschweißen.

00:15:28: Aber überall da wo es viel Unsicherheiten gibt greift natürlich Populismus sehr gut.

00:15:34: Gut!

00:15:35: Jetzt muss man natürlich dann auch überlegen inwieweit werden wir denn jemals wieder sichere Zeiten haben?

00:15:41: Es ist ja, wenn wir uns diese Theorie der WUKA-Welt anschauen.

00:15:46: Also ich mache auch manchmal Workshops so wie du.

00:15:49: Ich habe da tatsächlich eine Folie dazu.

00:15:51: Da steht mir weniger drauf.

00:15:53: die WUKER-WELT ist gekommen um zu bleiben und so ein Stück weit glaube ich daran.

00:15:58: Ich kann mir nicht vorstellen dass wir den Turnaround in eine sichere und total fort... ... prognosizierbare Welt, in der unter Anführungsstrichen zurückgehen werden.

00:16:11: Insofern brauchen wir aber schon neue Tools, um mit der Unsicherheit auch besser umzugehen... ...dass uns vielleicht da auch genau mal hinschauen, weil nehmen wir noch anders das, was du in deinen Workshops machst.

00:16:21: Wir können jetzt leider keinen Workshop geben und keinen Podcast folgen!

00:16:25: Aber vielleicht magst du uns da ein paar Highlights teilen?

00:16:29: Mit uns

00:16:29: teilen?!

00:16:30: Was ist da alles möglich?

00:16:31: Du hast die Sprache schon angesprochen.

00:16:34: vielleicht auf die mal zuerst ein und gerne dann noch andere Aspekte.

00:16:37: Ich denke mir, stimmt du hast vollkommen recht um sich jetzt um.

00:16:41: sichere Zeiten sind da und wer weiß wann die wieder weggehen.

00:16:44: aber wie fühlen wir dieses Vakuum?

00:16:47: oder mit welchen Angeboten?

00:16:50: also wie gehen wir darauf ein?

00:16:51: Und das ist halt natürlich dann vor allem problematisch wenn Menschen in Machtpositionen sagen naja wir lösen das indem wir sagen die sind die Schuldigen wegen wie müssen wir ausgrenzen?

00:17:01: und das sind so einfache Antworten.

00:17:03: Also, was wir brauchen ist zum einen... Ich finde man muss immer bei sich selbst beginnen.

00:17:08: Und das ist so mein Ansatz auch wenn ich in Workstops reingehe, bei unterschiedlichen Settings, bei Institutionen, Gemeinden wo auch immer oder in Schulen.

00:17:18: es geht sehr viel um Selbstreflexion.

00:17:21: Wie wie ich damit um?

00:17:23: Was macht das mit mir?

00:17:24: Der Schweizer Philosoph Peter Biri hat den Ansatz Wir brauchen eine Kultur der Stille Wo es wieder darauf ankommt die eigene Stimme zu hören.

00:17:33: Zum Beispiel was irritiert mich, was freut mich?

00:17:37: Was gibt mir Energie?

00:17:38: Wo gehe ich gerne in welche Felde gehe ich gern rein und möchte mitwirken.

00:17:43: Genauso aber auch im negativen Sinne.

00:17:46: Warum ist es jetzt für mich so irritieren wenn jemand eine andere Sprache spricht?

00:17:50: Was war das denn jetzt zu meinem Problem damit dass man da tiefer reingeht und tatsächlich auch hinkommt... Ich bezeichne das als eine kulturelle Ambiguitätstoleranz.

00:18:01: auf Deutsch gesagt weg von dem entweder oder hin zu sowohl als auch.

00:18:08: Nämlich, ich bin nicht der Maßstab!

00:18:10: Es muss nicht jeder so glauben leben lieben wie ich und das ist ein großes Problem wenn wir davon ausgehen es muss alles so laufen wie ich oder Mainstream oder wie bestimmte Personen oder Politikerinnen das vorgeben.

00:18:24: also tatsächlich die Stärkung in die eigene Kreativität in die eigen Selbstwirksamkeit Handlungsmacht Und das natürlich dann zu erweitern in Communityarbeit und Menschen zu finden, die sagen hey wir wollen es auch anders machen.

00:18:38: In einer Gesellschaft leben oder dafür arbeiten, die für alle lebenswert ist?

00:18:44: Absolut!

00:18:45: Klingt total logisch und auch auf den ersten Blick mal total einfach.

00:18:51: Wenn man sich dann mehr damit beschäftigt beziehungsweise darüber nachdenkt, kommt man glaube ich sehr schnell darauf dass das wahrscheinlich die schwierigste Übung von allem ist.

00:18:59: Und da klickst du jetzt natürlich auch mit deinen Worten in meinen Ohren wie Gold weil das natürlich ganz viel auch was ich in meiner Arbeit praktiziere und worauf ich auch meine Arbeit bauere nämlich diese Verantwortung übernehme.

00:19:14: Weil das steckt ja da drin wenn du sagst Kultur der Stille etablieren und die eigene innere Stimme auch wieder besser zu hören.

00:19:22: Und dann eben aus dem heraus klarer zu sehen, um zu handeln ist er das total selbstbestimmte Verantwortung übernehmen.

00:19:31: Das ist ja tatsächlich oft die Hürde, weil natürlich mit dem Arktier nicht

00:19:38: nur ...

00:19:39: wie soll ich denn jetzt sagen, also nicht nur das Beste passiert und alles durch die rosa-rote Brille dann erscheinen wird.

00:19:46: Sondern durch diesen Akt des selbstbestimmten und verantwortungsbewusbensverantwortungsübernehmenden Zugang können wir dann auch Dinge passieren im Leben, die in einer anderen Variante alles abzugeben und nicht verantwortlich dafür zu sein vielleicht erst spart bleiben.

00:20:02: Ich mache jetzt Gänsefüßchen für alle, die es noch hören.

00:20:07: Das ist de facto die schwierigste Übung, oder?

00:20:11: Da sind es die schwierigsten Übungen tatsächlich.

00:20:14: Also ich habe da manchmal Menschen, die mir dann sagen ja du arbeitest ja wahrscheinlich eh nur mit Leuten oder... Es lesen ja nur jene das Buch an Ordnannenswood, die eh schon offen und interessiert sind beim Buch.

00:20:29: dass mag stimmen.

00:20:30: Du hast okay, das stimme ich zu.

00:20:32: aber in den Workshops sind dann teilweise sehr oft Menschen, die mehr oder weniger dazu verpflichtet sind in die dementsprechende Fortgelichtung zu kommen.

00:20:43: Und man glaubt gar nicht wie viel sich verändert wenn man zum einen den Menschen zuhört aber zum anderen ihnen auch den Raum gibt eine Selbstreflexion zu geben.

00:20:53: also so mit Übungen angeleitet.

00:20:56: da passiert schon ganz viel und ich glaube das braucht es auch so und das finde ich halt noch so spannend bei den Emotionen bei der Emotion Wut Weil du hast recht in der Theorie, natürlich klingt das super.

00:21:07: Also ich sag's jetzt sehr salopp.

00:21:09: Na, müssen wir ein bisschen mehr reflektieren?

00:21:12: Aber... So

00:21:14: hab' ich es auch mal ähnlich gemeint!

00:21:16: Nein, nein, ich mag es nicht.

00:21:18: Ich habe manchmal die Tendenz zu vereinfachen.

00:21:22: Aber

00:21:22: ich weiß gut wie schwer das ist für mich selbst und alle Coaches.

00:21:27: Ja ja, du hast Recht.

00:21:28: Es ist tatsächlich so.

00:21:30: aber ich finde das Schöne bei der Wut is Es geht ja nicht nur darum, weil ich bin wütend.

00:21:36: Ich will das nicht, sondern Wut ist auch ein Hoffnungsschimmer!

00:21:39: Weil wenn es mir egal wäre, wäre ich ja nicht wütent.

00:21:43: Ich bin wüttend, weil es mir wichtig ist und ich bin WÜTEN, weil damit nicht einverstanden bin und weil ich es gerne anders hätte.

00:21:51: Und das ist oft so einen Knacken, wo man gut ansetzen kann und wo viele Menschen dann da eben sich wiederfinden und sagen stimmt?

00:22:00: Nicht weil es mir egal ist, sondern ich hätte's tatsächlich gern anders.

00:22:03: Und da zu sagen dementsprechend... Da können wir dann gemeinsam schauen wie du das verändern

00:22:08: musst.

00:22:08: Ja!

00:22:09: Weil du schreibst ja auch so schön und ich glaube jeder und jeder der schon mal richtig wütend war kann das total verstehen und nachvollziehen und sich gut damit identifizieren.

00:22:19: Du schreibste auch dass Wut eine ungeheure Dynamikeis-Gefühl mit sich bringt.

00:22:26: Weil sie eben eine sehr starke Emotion ist ist.

00:22:32: Insofern ist ja durchaus auch das Potenzial gegeben, diese Wut zu einer Handlungsintention oder zu einem Handlungsanstoß auch zu nutzen, oder?

00:22:43: Ja und da hast du jetzt ein wichtiges Wort gesagt mit Potential weil Potential es heißt nicht dass es dementsprechend genutzt wird.

00:22:51: Wut kann er genauso... Es kann konstruktiv sein oder destruktiv.

00:22:55: und ich sage immer Nehmt es nicht den Hammer in die Hand und versucht destruktiv irgendwas kaputt machen.

00:23:03: Okay, aber es geht in erster Linie konstruktiv zum Beispiel ein Stift in die hand zu nehmen was zu schreiben man Pinsel zu malen oder die Laufschuhe anzuziehen Und die Energie halt anders zu verwenden Oder das Mikrofon und zu kritisieren.

00:23:19: Genau und Potenzial heißt Es könnte schon noch in eine andere Richtung gehen Aber dafür braucht's auch Mal Die Möglichkeit, dass ein Gefühl ist.

00:23:28: Also das Wut auch sein darf und nicht gleich so... Es ist schlecht, das wollen wir nicht!

00:23:33: Denn es kann nicht anders werden wenn's nichts sein darf.

00:23:35: Es muss zuerst mal zur Sprache gebracht werden und dann können wir damit arbeiten.

00:23:41: Ja absolut.

00:23:42: Lass uns den Genderaspekt auch noch beleuchten und da muss man ja sagen in den letzten Jahren auch vieles öffentlich sichtbar passiert, also Stichwort Range wo man tatsächlich das jetzt auch mehr als Schlagwort immer wieder in Medien auch liest hört oder wie auch immer.

00:24:03: Es ist aber durchaus so schreibst du ja auch in deinem Buch dass es hier einen Unterschied gibt.

00:24:07: Also es ist und du hast kurz am Anfang auch schon eingebracht es ist ein wütender Mann was anderes als eine wütende Frau.

00:24:15: Woran liegt es?

00:24:17: Da gibt es eine lange Geschichte, eine lange Historie von Sexismus.

00:24:25: Wo Frauen aber auch unterschiedlich bewertet... Ich meine nach wie vor das wirkt und nach wie vorein, aber es hat sich schon einiges verändert.

00:24:33: Also viele sind ja aufgewachsen mit dem Purschen Weinen nicht, Bubenweine nicht.

00:24:38: Das sind so die Starken Und Mädchen sind so sensibel und emotional und dürfen dann eher noch nicht zu den Wilden sein nicht zu viel sein irgendwie auch ein Stück weit.

00:24:50: Und wenn ich jetzt an Siegmund Freud denke, der hatte die Hysterie als eine Krankheit des Gegenwillens definiert.

00:24:58: Wer waren diese Frauen?

00:24:59: Das waren jene, die sich beschwert haben, die kritisiert haben und die unzufrieden mit ihrem Leben waren.

00:25:04: Und statt das als eine Kritik wahrzunehmen auf den Ton zu hören und versuchen zu verstehen was kritisieren sie denn ging es eigentlich darum zu sagen na das ist hysterisch Das ergibt gar keinen Sinn, das ist irrationell was die da machen.

00:25:18: Und es hat sich so weit fortgeschrieben dass immer dann wenn man wütend ist, dass das sofort bei Frauen negativ ist.

00:25:26: und ich habe bei meiner Recherche mit dem Buch eigentlich die erschreckende Erkenntnis bei vielen Gesprächen gehabt einige Frauen wissen gar nicht was Wut isst Die weinen bevor sie wütent werden weil sie das nie gelernt haben weil sie so sozialisiert sind.

00:25:42: Das ist nichts Gutes, Wut gehört nicht zu mir.

00:25:45: Es ist eine männliche Eigenschaft und keine menschliche oder weibliche sage ich jetzt mal.

00:25:51: Und das hat natürlich Konsequenzen.

00:25:54: Dass vielen Frauen

00:25:55: –

00:25:56: Genau!

00:25:56: Wenn

00:25:57: du permanent unterdrückst, macht das ja was mit dir?

00:26:01: Ja es genau, gesundheitliche Konseqenzen aber auch gesellschaftliche.

00:26:05: Man entzieht vielen Frauen eine Macht weil also für Macht kommt davon machen.

00:26:14: Und wenn ich aber dann da eingeschränkt werde und mir vermittelt wird, na, lieber nicht zu viel machen, die diese Emotion dieses Gefühles ist nichts für dich?

00:26:23: Das hatten wir jetzt eh schon im Gespräch, aber dann beginnt man auch tatsächlich sich kleinzumachen oder einfach zu schrumpfen.

00:26:32: Deswegen finde ich das so gut und so schön dass es jetzt tatsächlich eine Gegenbewegung gibt in der Literatur, in der Kulturarbeit.

00:26:39: Ja, absolut.

00:26:40: Bin ich auch ganz bei dir.

00:26:41: Du und du hast vorher einen Satz gesagt.

00:26:44: den habe ich mir notiert weil ich ihn auch so gut finde beziehungsweise so ein Aspekt beleuchtet.

00:26:50: das würde ich da jetzt gerne mit dem Genderaspekt koppeln.

00:26:53: Du hast vorhin gesagt wie wir darüber gesprochen haben was können wir eben als Gegenmaßnahmen alles initiieren?

00:27:00: Hast du gesagt.

00:27:00: es ist immer wichtig dass jeder jeder weiß sich selbst beginnt

00:27:04: ja.

00:27:05: Und wenn wir uns jetzt den Gender Aspekt anschauen und lassen es einfach mal crossen, die beiden Themen.

00:27:11: Was bedeutet das für dich?

00:27:12: Was können wir Frauen also in dem Aspekt, den du gerade jetzt zuletzt auch gesprochen hast über den Du gesprochen hast, dass können wir hinsichtlich an dieses Zugangs?

00:27:23: ich starte bei mir selbst was können wir als Frauen hier tun?

00:27:28: Ich finde es liegt viel Kraft im gemeinsamen, dass man tatsächlich sich zusammenschließt und voneinander lernt von Frauen lernt von Frauen lernt, wo man sieht und hört verschiedene Geschichten wie man einen Zugung zu seinen Emotionen findet.

00:27:45: Wie man aber auch das Gut transformieren kann und in seine Energie, in seine Kraft kommt und sich zu solidarisieren.

00:27:52: also Odry Lord beschreibt Wut als ein klärenes reinigenes Element wo es nicht nur quasi körperlich reinigend ist sondern gesellschaftlich weil man dann merkt wer mit mir wütend ist.

00:28:05: Und ich finde wir Frauen Es ist ja sehr wichtig natürlich, dass man auf sich achtet.

00:28:10: Aber ich habe manchmal so ein bisschen ein Problem mit diesem Wellness wo es dann nur darum geht in dem Moment geht's mir gut und weitergehts und es nimmt aber es entzieht einem diesen strukturellen die struktuelle Kritik das sich an der Struktur was ändern muss.

00:28:27: und deswegen finde ich das so gut.

00:28:29: Ich mag das also mit Frauen zusammenzukommen sich zu stärken Aber nicht nur auf individueller Ebene, sondern zugleich auch auf eine gemeinschaftlich gemeinsamen Ebene.

00:28:41: Und da sich zu überlegen was können jetzt die nächsten Schritte sein?

00:28:45: Für mich persönlich ist es aber auch Lesen.

00:28:48: Ich lese sehr gerne Geschichten von verschiedenen Frauen aus verschiedenen Epochen wo man noch lernt wie viele Hindernisse man schon überwunden hat.

00:28:59: also das Wahlrecht wurde mir ja nicht von Männern geschenkt Kämpfe von Frauen, genau.

00:29:06: Und das inspiriert also wenn man sieht wie viel wurde schon überwunden und geschafft oder auch der Blick in andere Länder die einen dann auch ja irgendwie auch Kraft geben und inspirieren können.

00:29:18: Sehr schön!

00:29:19: Das heißt dass was wir Frauen eben tun können wenn wir bei uns selbst anfangen ist tatsächlich auch das gemeinsam mit zu stärken.

00:29:27: Ja, sehr schön.

00:29:28: Gefällt mir gut der Gedanke und vielleicht auch gemeinsam Rütteln sein wie du gesagt

00:29:32: hast?

00:29:33: Und wir schauen uns durch diese produktive Energie auch alles möglich wird.

00:29:39: Na oft hat man ja so das Gefühl, weißt du die Gefahr der Vereinzelung?

00:29:43: nur mir geht es so.

00:29:44: Das ist noch eine Single Story.

00:29:46: Es ist nicht so dass viele Frauen so viele verschiedene Dinge unter einen Hut bringen wollen und sportlich sein und Arbeit und ich weiß nicht und Karriere und Bildung Karitativ.

00:29:58: Das ist geweint.

00:30:00: Und genau, und wenn man sich dann zusammenschließt, dann erkennt man, nein das ist keine ... Wie du nirgendwo.

00:30:07: Ja wirklich!

00:30:09: Absolut absolut sehr schön.

00:30:12: Amani, wenn du jetzt komm ich gerne zu meiner Schlussfrage.

00:30:15: wir stellen uns mal vor des Universums frag dich heute Nacht zum Beispiel Du darfst eine Sache verändern in der Gesellschaft Welche wäre das?

00:30:27: Bildung, Bildungsthemen.

00:30:30: Also wie genau würdest du es angehen?

00:30:32: Das beschere ich würde in unserer... Ich denke jetzt vor allem kann man gerne auf dem deutschsprachigen Raum auswalten.

00:30:38: Es betrifft nicht nur Österreich mehr Gelder im Bildungsbereich.

00:30:43: Ich denke vor allem Kindergarten, Kita-Schule aber auch Universitäten nicht mehr so massiv zu sparen.

00:30:51: Wir haben viele verschiedene gesellschaftliche Herausforderungen und Probleme, weil da so gekürzt worden ist.

00:30:57: Und es tut mir so leid dass man diese Probleme kulturalisiert oder auf Religion schiebt wo viele Expertinnen sagen nein wir brauchen einfach mehr Ressourcen.

00:31:07: Das Thema wäre überhaupt medial gerade verfolgen aber auch eine rassistische Debatte geführt wird.

00:31:14: Wo ich immer denke das ist den jüngsten.

00:31:17: der Gesellschaft müsste das zugute kommen.

00:31:21: Die höhere Bildung, je mehr Bildung im Kopf aber auch Bildung in Herzen.

00:31:27: Das schafft ganz andere Begegnungsmöglichkeiten.

00:31:29: das wäre mein Wunsch.

00:31:31: Sehr schön ja kann ich gut mitgehen.

00:31:34: Ich glaube dass würde sehr viel verändern und es wird zwar ein bisschen dauern Aber so lang dann auch wieder nicht.

00:31:40: also wenn wir uns jetzt die Zahl anschauen die des World Economic Forum zum Thema Gleichstellung zum Beispiel propagiert so bei hundertvierzig, hundredfünfzig Jahren.

00:31:53: Wenn wir das über Nacht mit der Bildung besser hinkriegen würden dann könnte das vielleicht ein bisschen auch abgekürzt werden ja?

00:32:02: Ja!

00:32:03: Vielen

00:32:03: vielen Dank Lübermann.

00:32:04: ich war super spannend mit dir zu plaudern über Macht und über Emotionen und allen voran über die Wut.

00:32:11: Vielen vielen dank für deine Zeit.

00:32:13: Danke dir, danke für die Einladung für das schöne Gespräch.

00:32:16: Ich fand es sehr belebend!

00:32:19: Es ist gut so und das habe ich genauso empfunden.

00:32:21: Auch vielen

00:32:22: Dank an alle Hörerinnen.

00:32:24: Schönen Tag!

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